Die Idee für diese Initiative entstand im Jahr 2005 an einem Bildstock in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas. Als mehrere Kinder hier den Rosenkranz beteten, hatten einige anwesende Frauen ein tiefes Erlebnis der Gegenwart der Gottesmutter. Eine von ihnen dachte gleich an eine Verheißung aus dem Munde Pater Pios: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird die Welt sich verändern.“

Das Hauptanliegen der Initiative ist es zu zeigen, dass das vertrauensvolle Gebet der Kinder wie ein Pfeil direkt in das Herz Gottes gelangt und deshalb eine so große Macht hat. Wie wirksam ist daher das Rosenkranzgebet der Kinder für den Frieden und die Einheit in den Familien, ihrem Land und der ganzen Welt. Der hl. Papst Johannes Paul II. schrieb in seinem Apostolischen Schreiben über den Rosenkranz: „Seiner Natur nach ist der Rosenkranz auf den Frieden ausgerichtet. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass dieses Gebet in der Betrachtung Christi, der »unser Friede« ist, besteht. Sodann ist der Rosenkranz Friedensgebet auch aufgrund der Früchte der Liebe, die er hervorbringt. Weil er in besonderer Weise ein inständiges und gemeinsames Bittgebet ist, das im Einklang mit der Aufforderung Christi steht, allezeit zu beten, erfüllt er uns mit der Hoffnung, dass auch heute eine so schwierige „Schlacht“, wie die des Friedens, gewonnen werden kann.“