Die Bedeutung des Rosenkranzes

18 OKTOBER: Rosenkranzgebet für den Frieden

KIRCHE IN NOT lädt am 18. Oktober zu einer außergewöhnlichen Aktion ein: „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“. Mit Pater Martin Barta, dem Geistlichen Assistenten von ACN International, haben wir über diese Gebetsinitiative gesprochen.

Worum geht es bei der Gebetsaktion und seit wann gibt es sie?

Die Idee entstand 2005 in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela. Als an einem Bildstock mehrere Kinder den Rosenkranz beteten, hatten einige der anwesenden Frauen ein tiefes Erlebnis der Gegenwart der Gottesmutter. Einige dachten gleich an eine Verheißung des hl. Pater Pio: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wir die Welt sich verändern.“ Und genau darum geht es: Das Vertrauen in die Kraft des kindlichen Gebetes. Jesus lehrt uns ja: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen“ (Mt 18,3).

Wie kann man sich der Aktion anschließen?

Ganz einfach: Wir laden Lehrer, Priester, Erzieher und Eltern dazu ein, am 18. Oktober zusammen mit Kindern den Rosenkranz für Frieden und Einheit in der Welt zu beten. ACN stellt eine Anleitung zum Rosenkranzgebet, Plakate und einen Einladungsbrief für Kinder und Erwachsene zur Verfügung.

Warum gerade am 18. Oktober?

Der Oktober ist ja traditionell der Rosenkranzmonat; am 18. ist das Fest des Evangelisten Lukas. Er hat uns die Kindheitsgeschichte Jesu überliefert und war der Tradition nach eng mit der Gottesmutter Maria verbunden. Das ist also ein ganz passendes Datum.

Warum engagiert sich KIRCHE IN NOT für diese Gebetsaktion?

Wir verstehen uns nicht nur als pastorales Hilfswerk, sondern auch als
Gebetsgemeinschaft. Unser Gründer, Pater Werenfried van Straaten, war ein großer Verehrer der Gottesmutter von Fatima. Dort hat die Gottesmutter den Seherkindern aufgetragen: „Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden für die Welt … zu erlangen.“ ACN erlebt durch die tagtägliche Projektarbeit in 149 Ländern, wie sehr die Christen und die ganze Welt unter Terror und Krieg leiden. Gott allein kann Frieden schaffen. Wir können dabei mitwirken – durch unsere Arbeit, aber in erster Linie durch unser Gebet.

Warum engagiert sich KIRCHE IN NOT für diese Gebetsaktion?

Wir verstehen uns nicht nur als pastorales Hilfswerk, sondern auch als Gebetsgemeinschaft. Unser Gründer, Pater Werenfried van Straaten, war ein großer Verehrer der Gottesmutter von Fatima. Dort hat die Gottesmutter den Seherkindern aufgetragen: „Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden für die Welt … zu erlangen.“ KIRCHE IN NOT erlebt durch die tagtägliche Projektarbeit in 149 Ländern, wie sehr die Christen und die ganze Welt unter Terror und Krieg leiden. Gott allein kann Frieden schaffen. Wir können dabei mitwirken – durch unsere Arbeit, aber in erster Linie durch unser Gebet.

Erreichen Sie Zeugnisse aus der Weltkirche, wie viele Kinder sich anschließen?

Unsere Materialien zur Gebetskation gibt es in 25 Sprachen, zum Beispiel auch in
Arabisch oder in der westafrikanischen Sprache Hausa. Kinder in rund 80 Länder und auf allen Kontinenten machen mit. Immer wieder erreichen ACN Berichte, im vergangenen Jahr unter anderen aus Argentinien, Kuba, Kamerun, Indien oder von den Philippinen. Es ist wirklich eine weltkirchliche Aktion!

Kinder und Rosenkranzgebet: Für die Kirchen in unseren Breiten keine einfache Verbindung. Wie kann man junge Menschen für das Gebet begeistern?

Ich glaube ist anders herum: Kinder haben einen weitaus unverkrampfteren Zugang zum Rosenkranzgebet als so manche Erwachsene. Wenn der Rosenkranz richtig gebetet und angeleitet wird, kann er zum einem Blick auf Maria werden, der umso inniger wird, je länger man den Rosenkranz betet. Und diesen innigen Blick auf die Mutter können wir von den Kindern lernen!